Wenn du stundenlang Interviews auf Schweizerdeutsch abtippst, bist du entweder Praktikant oder Masochist. SUBLI macht's in Minuten – für alle anderen.
Ein Kollege hat für seine Bachelorarbeit sechs Stunden Interviews auf Schweizerdeutsch von Hand abgetippt. Drei Wochen lang, jeden Abend, Kopfhörer auf, Pause-Taste, zurückspulen, nochmal hören, tippen, verhören, wieder zurückspulen. Am Ende hat er mir erzählt, er könne das Wort "eigentlich" nicht mehr hören.

Für alle die neu hier sind: SUBLI transkribiert Schweizerdeutsch automatisch – die Software, die ich mir selbst gewünscht hätte, bevor ich sie gebaut hab.
Rechne das mal ehrlich durch. Eine Stunde Interview von Hand sauber abzutippen – mit Sprecherwechsel, Pausen und den ganzen Zurückspul-Momenten – dauert real 4 bis 6 Stunden Tipparbeit. Nicht 1:1, sondern 1:5 bis 1:6. Bei sechs Stunden Rohmaterial bist du also locker bei 30 Stunden, verteilt über Tage oder Wochen, wenn der Kopf noch mitmacht. Mit SUBLI lädst du dasselbe File hoch und hast eine fertige, editierbare Transkription in ein paar Minuten – nicht Stunden, Minuten. 30 Stunden für ein 6-Stunden-File ist ehrlich gesagt kompletter Bulls***.
Und es geht nicht nur um Zeit. Nach der dritten Stunde am Stück machst du Fehler, du überhörst Wörter, du verwechselst die Sprecher, und irgendwann tippst du einfach irgendwas Ähnliches hin, nur damit's weitergeht. Das ist keine Charakterschwäche, das ist Ermüdung – dein Kopf ist nach Stunden konzentriertem Zuhören fertig, und die Qualität vom Transkript sinkt genau dann, wenn's am meisten drauf ankommt. Ehrlich, das ist Schei***, wenn stundenlange Arbeit am Ende unbrauchbar wird, nur weil du im letzten Drittel den Faden verloren hast.
Bei Schweizerdeutsch kommt noch was dazu, was es bei Hochdeutsch so nicht gibt: es gibt kein einheitliches Schriftbild. Jeder tippt seinen Dialekt anders – "nöd" oder "nid", "gsi" oder "gsy", "öppis" oder "eppis" – und wenn du das von Hand machst, musst du dich selber für eine Schreibweise entscheiden und konsequent dabei bleiben, sonst sieht's am Ende aus, als hätten fünf verschiedene Leute am selben Dokument geschrieben. SUBLI löst das nicht mit Zauberei, aber es liefert dir diese Ausgangslage in Minuten statt Stunden, und du kannst dich aufs Korrigieren und Verstehen konzentrieren statt aufs blosse Nachtippen.
Kurz gesagt: bevor du dir wieder einen ganzen Abend mit Zurückspulen und Sprecherwechseln verkac***, lad einfach das File hoch. Wer Schweizerdeutsch-Interviews von Hand abtippt, verbrennt gerade Zeit und Nerven für etwas, das eine Maschine in Minuten erledigt. Musst du nicht, kannst du aber.